Ein Kanadier in der Stadt

Ein Kanadier in der Stadt, oder warum meine Familie mal wieder die U-Bahn nehmen musste 🙂

Ich hatte euch ja geschrieben, dass Burny das Stadtleben satt hatte und lieber in den Taunus ziehen wollte.
Nachdem sein Umzug am Samstag abgeschlossen war, bin ich zurück nach Hause gefahren. Die Leere auf der Terrasse, Grilletta recht unzufrieden so alleine und dann diese vielen Überlegungen wie es denn nur jetzt
weitergehen könnte. Natürlich hatte ich mir auch schon so meine Gedanken gemacht.

Sollte ich wieder einen Weber kaufen? Ich war mit Burny ja immer sehr zufrieden gewesen und er hat einige
Stunden super Arbeit geleistet. Aber was jetzt seinen Platz in unserem Herzen, und natürlich auf unserer Terrasse
einnehmen sollte, musste noch einen Schritt weiter gehen. Wir brauchten etwas mehr Platz, die Grillfläche musste
somit größer sein. Ein Backburner wäre klasse und für das kleine Steak zwischendurch wäre so etwas wie der
Beefer eine coole Idee. Aber ein Grill nur für ein Steak?

Rätsel über Rätsel. Ich habe dann aber die Auswahl etwas eingrenzen können. Die Wahl fiel auf einen Kanadier. Nicht wegen der Holzfäller oder der tollen Landschaft, sondern wegen der Ausstattung und der Qualität.

Gesagt getan, ich habe meiner Familie den Grill im Prospekt gezeigt, aber meine Frau hat klar festgelegt „Wenn ich den nicht gesehen habe, dann kaufen wir den nicht“. Passt ja auch, also beim örtlichen Grill-Dealer angerufen
und gefragt ob eventuell so zwei Napoleon Grills zum Ansehen im Laden wären. Klar sagen die Leute von BBQ360, stehen direkt nebeneinander.

Also Kinder und Frau geschnappt und direkt zum Laden gefahren. Was soll ich sagen, da standen ein LEX485 und der Prestige P500 direkt nebeneinander. Beide echt schick und die Familie sofort in Diskussion was denn nun das
richtige für uns wäre. Nach ausgiebiger Beratung zwischen uns und auch dem Verkäufer zeichnete sich das unvermeidliche direkt ab. Der größere Grill war auf Lager, oh je was jetzt. Es war gerade mal 3 Stunden her das
wir Burny verkauft hatten. Konnten wir so schnell auf einen neuen Grill wechseln?

Ich sage es gleich, wir haben versucht ob die Kiste in den BMW passt, leider nur mit umgelegten Sitzen. Da passten die Kinder leider nicht mehr ins Auto. Und da ich die ja nicht alleine am Ende der Stadt stehen lassen
konnte hat meine Frau mit den Kids die U-Bahn genommen.

 WP_20150117_005 Das war knapp, da war kein cm Luft zwischen der Kiste und dem Himmel vom dicken 🙂
Sieht nach nichts aus, hat aber entspannte 90 kg auf der Waage und keine Griffe zum tragen. Mein Petter (Patenonkel) und ich hatten versucht die Kiste in die Wohnung zu schaffen, sind aber gescheitert. Dank nachbarlicher Hilfe haben wir es dann aber doch noch geschafft 🙂 WP_20150117_008
 WP_20150118_003 Da ist echt viel zum Basteln drin 🙂
Dank schlechtem Wetter, wurde der Grill entgegen der Anleitung im Wohnzimmer montiert. Was für ein Glück, hat doch echt etwas gedauert bis der ferig war. WP_20150118_008
WP_20150118_020 Nach wenigen Stunden und die Hilfe meiner Kids war der gute fertig aufgebaut. Was für ein Brett. Da siehst du KW schon von draußen 🙂

 

Was für ein Glück habe ich noch die alte Bobby Car Rampe meiner Kids aus unserer letzten Mietwohnung. Die ist
ideal um so einen 90 kg Brocken aus dem Wohnzimmer ohne kollateralen Rückenschaden Richtung Terrasse zu bewegen. Also jetzt, schnell die Gasflasche aus dem Schuppen geholt und unten in den Schrank gestellt. Zeit
zum einbrennen.

Sieht auch draußen gut aus WP_20150118_025
WP_20150118_028 Trotz eines recht ungemütlichen Wetters, kommt der „neue“ doch nach 25 Minuten schon gut in Schwung
Den Rost mit Speiseöl vorbereitet und dann auf dem “Sideburner” eingebrannt. Wenn der eine Zeit läuft, kommt dieser Brenner auf knappe 1,000°C, Hammer WP_20150118_029
WP_20150118_030 Nachdem die Hauptbrenner wieder abgekühlt waren, musste auch der „Backburner“ in Schwung gebracht werden.

Ich muss sagen, ich freue mich schon wie blöde auf die ersten Steaks vom Höllenfeuer und plane in recht naher
Zukunft mit dem Backburner mal einen richtig tollen Rollbraten auf die Beine zu stellen. Die Leistung unseres
Napo liegt insgesamt bei 22,5 KW. Das sollte reichen 🙂

Hier findet Ihr die Spec’s vom Napo
http://www.napoleongrills.de/grills/grill-details/productid/6/ccd/en-ca/prestige-500-blau-mit-infrarot-heckbrenner-und-infrarot-sizzle-zone™-seitenbrennern

Stay tuned, hier werden die Ergebnisse auf alle Fälle aufgeschrieben.

Für’s erste haben wir mit Napo so angefangen, wie ich Burny bei B. übergeben habe.

Wir haben ein paar Würste aus den Rost geworfen… WP_20150118_036
WP_20150118_032 … und dazu ein paar selbstgemachte Pommes gemacht Nach so einem aufregenden Wochenende einfach klasse.

 

Ich freue mich schon auf viele neue Grillgeschichten von Napo dem Kanadier und Grilletta unserer Lieblingskugel

Euer
Böhlie

2 comments on Ein Kanadier in der Stadt

  1. Hallo Stefan,

    wie bist du den mit deinem Seitengriller zufrieden?
    Ich überlege mir ob ich meinen Broil-King nicht mit einem Infrarotgrillfeld umrüsten soll. Bei vielen Gerichten ist mir die max. Temperatur (300°) nach fast 45 Minuten zu gering.

    Gruss Heiko vom EDEK-Wintergrillen

  2. Hallo Heiko, Danke für Deinen Kommentar. Ich finde den Siteburner klasse, ist aber eher was für gutes Wetter. Denn bei Regen kannst du den – weil der Brenner nach oben zeigt – nicht verwenden. Daher nicht immer nutzbar und braucht auch ein paar Minuten bis er echt auf voller Power läuft.

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