Was für eine Rippe

Die Woche war es mal wieder soweit, ich war auf Dienstreise und die neue Beef lag bei mir zuhause
im Briefkasten. Direkt an im Bahnhof Stuttgart lächelte mich vom Cover der Beef ein Bild eines 2,4 kg
schweren Stück Rind an. Unverschämt so ein Anblick, nichts wie heim und lesen was für ein Rezept
sich hinter solchen Mengen Fleisch versteckt.

Am Wochenende drauf hatte ich die Chance, nach Schuhen und Klamotten für die Jungs mit der
Familie in die Kleinmarkthalle Frankfurt zu gehen. Wer von euch schon mal dort war, kennt die
hammerauswahl an allem was ihr euch vorstellen könnt, auch wenn nicht immer zu kleinsten Preis.

Wir kämpften uns also an den Massen von Menschen vorbei, die mal wieder Fleischworscht beim
Schreiber aus der Hand wollen und stehen direkt vor dem Metzger Anadolu. Neben Kuttel und
verschiedenen Innerreihen gibt es hier auch Lamm und echt brutal große Stücke Rind. Kurze Frage
an den Metzger hinter der Theke ob er vielleicht etwas hohe Rippe hat?. Willst du Koche oder Grille?

Grille sage ich, was dann sonst. Ein lächeln geht über sein Gesicht und wir beiden haben uns direkt
verstanden. Ich will ca. 2 kg. Er fragt ob er gleich die Kochen noch offenlegen soll und hat richtig
Spaß mir ein super abgehangenes Stück (DryAged) zu geben.

WP_20131116_003 Seit ehrlich, ist das nicht ein Prachtstück?

Ich gebe zu, dieses 2 kg Stück hat mir echte Freude beim Kaufen bereitet. Ich habe nicht mal nach dem
Preis gefragt, ich habe es einfach mitgenommen. Was soll ich sagen, hatte Glück, denn dieses wunderbare
Stück Rind gab es für 20€ pro Kilo.

Rezept: Hohe Rippe vom Grill, mit blauem Kartoffelgratin und Bohnen

WP_20131116_027 Das Rezept ist aus der Beef Nr.18, habe es nur ein wenig nach meinem Geschmack angepasst

 

 

 

Zutaten für die Rippe:

  • ca. 2-2,5 kg Hochrippe vom Rind, schön abgehangen vom Metzger des eigenen Vertrauens
  • ca. 50 ml Olivenöl
  • zwei Zweige frischen Rosmarin
  • 1 TL Thymian (gekerbelt)
  • Salz / Pfeffer aus der Mühle
  • 2 kleine Zehen Knoblauch
  • Murray River Gourmet Salt Flakes

(Zutaten und Zubereitung für den Gratin findet ihr hier :-))

Die Zubereitung:

Wenn ihr ein solches Stück Fleisch in den Händen haltet, dann ist schnell klar, wie die Zubereitung
gemacht werden könnte. Soll das gute Stück auf Burny den Gasgrill? – Nein, das geht mental leider
überhaupt nicht. Brachiales Fleisch braucht brachiales Feuer. Da muss Grilletta mal zeigen was ein
richtiger Grill ist.

Also, denn Grill mit ordentlich Briketts angefeuert und schon kann es losgehen.

Das Fleisch mit einem Zewa trocken tupfen und
die dünne Haut am Fett entfernen. Das Fett bleibt
natürlich drauf, denn Fett ist ja ein “Geschmacksträger” 🙂
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WP_20131116_010 Das Fleisch in direkter Hitze von jeder Seite ca. 2-3
Minuten angrillen. Nicht erschrecken, wenn ihr die
Seite mit dem Fett direkt auf das Feuer legt, kann es zu echten Stichflammen kommen. Dann eher nur kurz auf der Seite lassen.
Wenn alle Seiten auf der direkten Hitze waren, das
Fleisch für ca. 30 Minuten in der indirekten Hitze
”ziehen” lassen
Nach den 30 Minuten das gute Stück vom Grill nehmen und auf etwas Alufolie legen WP_20131116_011
WP_20131116_013 Das Öl, den Thymian und kräftig Salz und Pfeffer
sowie den kleingeschnittenen Knoblauch zugeben.
Den frischen Rosmarin auf das Fleisch legen und die Alufolie schließen.
Jetzt das Fleisch in der Marinade einfach 15 Minuten
auf dem Schneidebrett in der warmen Küche ruhen
lassen.
Dien Rosmarin vom Fleisch nehmen und dann das Fleisch ca. 5 Minuten heiß angrillen. Danach wieder
in die indirekte Hitze ziehen und bis zur gewünschten
Temperatur fertiggillen.
Die 47°C waren noch “rare”, aber lecker
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WP_20131116_022WP_20131116_025 Das Fleisch mit einem scharfen Messer direkt am Knochen entlang einschneiden und danach schöne
ca. 1cm dicke Scheiben schneiden.
Den Gratin, die Bohnen und vor allem das
Fleisch auf dem Teller anrichten und mit etwas
von dem Murray River Salt Flakes würzen. Ist
unbeschreiblich lecker.
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Lass es euch schmecken, und danke an das Team der Beef für die Idee zum Rezept

Euer Böhlie

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